Tadschikistan

Nordtadschikistan

Es war nur ein kleines Stück, ganz im Norden von Tadschikistan, das wir durchfahren haben. Aber es war ein sehr eindrucksvolles, unberührtes und wundervolles Stück Landschaft dieses kleinen Staates, der etwa so groß ist wie Österreich! Die Hauptstadt Dushanbe haben wir gemieden, da zu dieser Zeit Unruhen und Schießereien vorkamen (siehe: Haß>> ).

 
Pendschikent, im Hintergrund Serafschan-Gebirge

 
 

Von Samarkand aus Usbekistan zur Grenze kommend interessierten wir uns für die Ausgrabungen in Pendschikent, etwa 70 km hinter der Grenze im Tal des Serawschan. Es ist die Ausgrabung mit kleinem Museum (die wertvollsten Stücke sind in Petersburg gelandet!) einer alten sogdischen Stadt mit großen Anlagen und Hinweisen auf einen hohen Lebensstandard. Wir sind die einzigen Besucher, die von einem zufällig anwesenden Lehrer in sein Haus eingeladen und fürstlich bewirtet werden.

 

Von Samarkand aus Usbekistan zur Grenze kommend interessierten wir uns für die Ausgrabungen in Pendschikent, etwa 70 km hinter der Grenze im Tal des Serawschan. Es ist die Ausgrabung mit kleinem Museum (die wertvollsten Stücke sind in Petersburg gelandet!) einer alten sogdischen Stadt mit großen Anlagen und Hinweisen auf einen hohen Lebensstandard.
Wir sind die einzigen Besucher, die von einem zufällig anwesenden Lehrer in sein Haus eingeladen und fürstlich bewirtet werden.


Turkestangebirge, 3.600m

 

Über Ayni und Ura-Tube geht es in das Seravschan-Gebirge. Wir werden häufig kontrolliert (Grenzgebiet, Schmuggler!), genießen unglaublich schöne Ausblicke, erreichen Paßhöhen (etwa 3500 m) und finden ein Felsenplateau, auf dem wir zur Nacht bleiben und das uns die Gelegenheit gibt, eine Hirtenfamilie zu besuchen, die hier in der Einsamkeit sehr bescheiden, gläubig, gastfreundlich und wohl auch zufrieden lebt.

 

Nachtplatz im Serafschan-Gebirge


Zu Gast bei Hirten

 

Wir fahren dann vom Gebirge hinab in die Ausläufer des fruchtbaren Fergana-beckens und kommen in den Frühling. Wie Rauchwolken treibt der Wind Blütenstaub aus den Wacholderbäumen. Am Wegesrand machen die Bauern Pause. An den häufigen Kontrollen werden wir freundlich mit Handschlag begrüßt und verabschiedet.

 
  
Paß im Tienschan-Gebirge

  
Hirte mit Schafen im Tienschan

 

Schließlich passieren wir Chodschand, das frühere Leninabad und fahren auf einer wunderschönen Piste am Ufer des tiefblauen Kairakum-Sees vorbei weiter nach Osten.

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© Prof. Uhlich, 2001