finnische Impressionen -> Riitta
Ein Besuch bei Riitta
(im Haus der Künstlerin)

Elch als Wegweiser

Obwohl wir uns angemeldet haben, empfängt sie uns zurückhaltend aber natürlich sehr freundlich. Bei einer Tasse „Kahvio“ berichtet sie dann zunehmend aufgeschlossen von ihrem Geburtshaus und der Kindheit hier ganz in der Nähe, von ihrer Schulzeit und Ausbildung als technische Zeichnerin und schließlich von dem, was jetzt ihr Lebensinhalt ist: die bildliche Wiedergabe ihrer finnischen Heimat in zarten, farbigen Impressionen, Landschaften und geheimnisvollen mystischen Figuren.


Riittas Haus

Wir sind von der Straße Richtung Varkaus kurz hinter Rantasalmi rechts abgebogen und den stilisierten Elchen aus Birkenstämmen – natürlich gefertigt von Riitta – gefolgt und unterdessen in ihrem Atelier „Taiga“ angekommen, das aus einem alten Bauernhaus umgestaltet wurde und nun rings mit Bildern, Figuren und Büchern gefüllt ist. Ein Teil ihrer Werke befindet sich gerade auf einer Ausstellung.


In Riittas Atelier

Atelier und Bilder
 


Unser Gespräch wird kurz unterbrochen, weil Freunde ein bereit stehendes großes Gemälde abholen und mit nach Deutschland nehmen möchten. Wir spazieren unterdessen über das Grundstück am See, bewundern die Sauna, einige Figuren und Objekte im Garten und den Beginn eines von Riitta konzipierten Naturpfades zwischen Ufergebüsch, lichtem Nadelwald und einer taigaähnlichen Landschaft.


Riitta vor einem Bild

Als wir uns verabschieden, haben wir einige kleine Bildchen erworben und eine herrliche gemalte Landkarte von „Porosalmi“, also genau der Halbinsel bei dem Städtchen Rantasalmi, auf der wir uns befinden und wo Riitta lebt und wirkt.

 
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© Prof. Uhlich, 2005