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China 1- Kaiser & heilige Berge
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Von Peking nach Shanghai
Wir verlassen Peking in östlicher Richtung.
In der 3-Millionenstadt Quingdao am Gelben Meer findet man auch
heute noch Spuren einer kurzen deutschen Episode. Vor 100 Jahren bauten
die Deutschen im damaligen Tsingtau, das sie "gepachtet" hatten,
einen Hafen, einen Bahnhof und Eisenbahnlinien, Villen und Kirchen, Straßen
und Gärten. Und sie brauten ein Bier, das man noch heute als das beste
Chinas bezeichnet.
Begegnung auf dem Kaiserkanal, Souzhou
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Lastkahn auf dem Kaiserkanal, Souzhou |

Kaiserkanal, Souzhou |
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Auf dem anschließenden Weg nach Süden halten uns die herrlichen Gärten
von Souzhou am Kaiserkanal zwei Tage fest. Diese Anlagen
sind -wie schon die Namen zeigen- Ausdruck einer Lebensphilosopie:
"Garten des Verweilens, der Harmonie, des Ergötzens" usw.
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Souzhou, Seidenfabrik: Waschen der Kokons |

Souzhou, Seidenstickerei (Tischdecke) |

Souzhou, Seidenfabrik: Aufwickeln der Fäden |

Souzhou, Seidenstickerei (Wandteppich)
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Die ineinander fließenden Farben und Formen der Blumen und Pavillons,
der Wechsel von Teichen und Felslandschaften und vor allem die Ruhe, die
den Besucher nach dem hektischen Verkehrsgewimmel und dem Lärm draußen
umfängt, sind kaum zu beschreiben.
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Garten des Verweilens in Souzhou |

Garten der Fischernetze, Souzhou |
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Garten der Fischernetze, Souzhou
Dann die brausende, hektische 10-Millionenstadt Shanghai.
Stadtautobahnen in 4 Etagen übereinander. Der "Bund", die auch nachts
im grell-bunten Neonlicht pulsierende Hafenpromenade, ist zehnmal länger
als die Binnenalster in Hamburg, sagt man. Es herrscht ein buntes Leben
und Treiben.
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Shanghai, der 'Bund' bei Nacht |

Shanghai, im Zentrum Verkehrsgewühl |
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Man fühlt sich hier in eine der modernsten Weltstädte versetzt. Alles,
was in der Wirtschaft Rang und Namen hat, ist vertreten, macht Reklame
und auf sich aufmerksam. Vielleicht gibt es nur in Tokyo noch mehr Spaziergänger,
die ununterbrochen über ihr Handy telefonieren.
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Shanghai, der 'Bund', Abendstimmung |

Shanghai, der 'Bund': Koloniale Pracht |
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Die Menschen schieben sich langsam durch überfüllte Straßen und allzeit
geöffnete Geschäfte. Aber niemand schimpft, es fällt kein böses Wort.
Alle sind freundlich, hilfsbereit und höflich. Auch zu Armen und Alten.
Und: auch zu Kindern! Ich habe auf der ganzen Reise nie erlebt, daß Kinder
ausgeschimpft oder gar geschlagen wurden.
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Heilige Berge, Klöster und die Kaiserstadt

Huang Shan, heiliger Berg
Bis wir zu unserem nächsten großen Etappenziel Xi'an
mitten in China kommen, besuchen wir den heiligen Berg Huang Shan,
eine pittoreske Felslandschaft mit Gartenanlagen und einem weiten Blick
über das benachbarte Hügelland.
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Shaolinkloster: Pagodenwald: Anblick |

Shaolinkloster: Pagodenwald: Durchblick |
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Im Kloster von Shaolin, das durch Kung-fu, den Kampfsport seiner Mönche
bekannt wurde, bekommen wir einen Einblick in die sehr strenge Erziehung
und das ausgesprochen harte Leben der Schüler, die sich für ein Leben
als Mönch entschieden haben.
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Shaolinkloster |

Shaolinkloster, Tempelwächter |
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Gleichzeitig mit uns ist übrigens ein Fernsehteam vom WDR da, das einen
Film über einen 12-jährigen deutschen Jungen aufnehmen möchte, der für
ein Jahr in dieses Klosterleben eingetaucht ist.....
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© Prof. Uhlich, 2001 |