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China 1- Kaiser & heilige Berge
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Durch das nördliche China nach Peking
Dongsheng, Stadttor
Aus der Mongolei kommend führen uns die ersten Tage
am Rande der inneren Mongolei über Baotou weiter nach Datong
und schließlich bis nach Peking.
Wir sind gefangen von der landschaftlichen Schönheit
dieser Region und dem Wechsel zwischen Wüste und Karstlandschaft, Gebirgszügen
und dem Tal des Gelben Flußes.

Datong, Kohletransport auf LKW und Eselskarren
Dann aber erreichen wir das Ruhrgebiet von China
mit riesigen Kohlegruben und schier endlosen Kolonnen von Kohle-Transportern.
Die Straßen sind schwarz, Häuser und Bäume liegen unter einer Kohlestaubschicht,
Himmel und Sonne verschwinden hinter einem Kohle-Dunstschleier.
Wir werden mehrere Wochen keine klare Fernsicht mehr haben. Auch die Autos
sind außen (und innen!) von einem schwarzen Schleier überzogen.
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Wenig später finden wir mit dem Mausoleum des Dschingis
Khan in Dongsheng Zeugnisse der jüngeren Geschichte.
Dshingis Khan Gedenkstätte
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In Datong sehen wir die riesigen Buddha-Figuren in den
Yunganghöhlen.
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Datong, Yungang-Höhlen mit Budda-Figuren |

Datong, Buddha-Figur, Detailansicht |
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Und wir stehen vor der ersten der drei berühmtesten 9-Drachen-Wände
Chinas. Als ein Schutzschild - denn Drachen können keine Ecken und keine
Treppen überwinden! - stehen sie seit über 600 Jahren vor dem (nicht mehr
vorhandenen) Kaiserpalast aus der Ming-Zeit.
Die neun in herrlich bunten Kacheln dargestellten Drachen haben Wind und
Wetter, vor allem aber der zerstörerischen Wut der Kulturrevolution widerstanden;
den aggressiven Schadstoffen der Luft dieses Gebietes werden sie allerdings
kaum mehr lange standhalten können...
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Datong, 9-Drachen-Wand, Gesamtsicht |

Datong, 9-Drachen-Wand, Detail |
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Etwa 60 km südlich fahren wir bergan zum hängenden Kloster am heiligen
Berg Heng Shan. Es ist kunstvoll mit Balken abgestützt und schwebt
mit seinen kleinen Räumen hoch über einem Gebirgsbach: ein spektakuläres
Meisterwerk buddhistisch-chinesischer Baukunst.
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Heng Shan Si, hängende Klöster |

Heng Shan Si, hängende Klöster, Detailansicht
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Heng Shan Si, Blick vom hängenden Kloster
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Die folgende Etappe bringt uns in das Zentrum des Reiches der Mitte.

Peking: Platz des des himmlischen Friedens, mit Wachablösung
Entgegen anders lautenden Prognosen dürfen wir mit dem
eigenen Auto nach Peking hinein und sogar über den "Platz des himmlischen
Friedens" fahren. Nach einigen Tagen, in denen wir die allerwichtigsten
Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen, bereitet die Orientierung zunehmend
weniger Probleme.
Geisterstraße, Peking (Mingh-Gräber)
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Geisterstraße, Peking |

Peking, große Mauer |
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Kaiserpalst, Himmelstempel, Sommerpalast und andere
unersetzliche Bau- und Kunstwerke sind hervorragend erhalten oder restauriert
und Ziel aller China-Touristen.
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Peking, Verbotene Stadt, Kaiserpalast
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Verbotene Stadt, Kaiserpalast, Dachreiter
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Verbotene Stadt, Kaiserpalast, eine Pforte |

Peking, Himmelstempel, Zwischenhöfe |

Peking, Himmelstempel, Hauptgebäude |

Peking, Himmelstempel, prächtige Verzierungen |

Sommerpalast, Peking |

Sommerpalast, Peking, Detailaufnahme |

Sommerpalast, Peking: das steinerene Schiff |

Sommerpalast, 9-Drachen-Wand |

Sommerpalast, 9-Drachen-Wand, Detail
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Wir finden mitten in der Stadt ein ruhiges Fleckchen, nämlich einen bewachten
Parkplatz hinter einem großen Geschäftshaus.
Hier hält uns der Parkwächter gegen ein kleines Entgeld immer einen Platz
frei, da es natürlich weder hier in Peking noch sonstwo im Reich der Mitte
einen "Campingplatz" gibt.
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bei Tunxi, Verkehrsunfall
In anderen Städten dürfen wir gelegentlich auf Hotelparkplätzen
stehen mit der Möglichkeit, nach Deutschland telefonieren oder abends
noch ein kühles Bier trinken zu können.
Im Land draußen ist es recht schwierig, einen nächtlichen
Stellplatz zu finden: jeder Quadratmeter des Landes ist bepflanzt. Es
gibt keine Wiesen, Wälder oder "abgelegene" Stellen, sodaß wir gelegentlich
mit Dreschplätzen, trockenen Flußbetten, Feldwegen, Steinbrüchen oder
sogar Friedhöfen vorlieb nehmen müssen.
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bei Wuhan
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bei Nanchang, Schlammpassage
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© Prof. Uhlich, 2001 |