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China 1- Kaiser & heilige Berge
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Das Reich der Bauern
Abends oder während einer kurzen Rast sind wir nie allein.
Grundsätzlich kommen zunächst scheue, dann aber immer zutraulicher werdende
Kinder und Erwachsene an die Autos. Sie können nicht genug erfahren von
und über uns. Unser Führer wird nicht müde, immer wieder über unsere Fahrzeuge,
unsere Reiseroute und unser Land zu erzählen. Im Gegenzug erfahren wir
von ihrer Arbeit und über ihr Leben und Denken.
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Getreideernte ohne Maschinen |

Getreideernte: Handarbeit |
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Etwa 80% aller Chinesen sind Bauern.
Allerdings nicht in unserem Sinne, da sie nahezu alles mit der Hand machen,
jede Pflanze einzeln einpflanzen und jeden (Getreide)Halm einzeln mit
der Sichel wieder ernten. Und dies alles auf ganz kleinen, eigenen Parzellen.
Treffender wäre daher vielleicht die Bezeichnung "Gärtner".
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Getreideernte: Abtransport |

Getreideernte: Dreschen durch den Autoverkehr |
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Auf den Feldern arbeitet die ganze Familie. Gelegentlich sieht man noch
getreu alter Mao-Tradition rote Fahnen neben Militärlastern am Feldrand:
dann helfen Soldaten bei der Ernte. Nie haben wir größere landwirtschaftliche
Maschinen gesehen. Im Gegenteil: häufig finden sich einfachste Holzgeräte
wie Dreschflegel oder Pflüge, die (meist) von Frauen gezogen werden.
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© Prof. Uhlich, 2001 |